Verbände in der Westernszene

In Zeiten von Regeln, Gesetzen und des persönlichen Miteinanders gehören auch Vereinsgründungen zum Westernhobby. Es gilt leider nicht mehr in allen Bereichen, vor allem im gesetzlichen, dass ein Wort oder Handschlag zur Besiegelung von Absprachen o.dgl. gilt. Auch die Westernclubs mussten sich diesem beugen und um das gemeinsame Interesse des Westernhobby zu Kommunen besser vertreten zu können wurde der deutsche Dachverband der Westernclubs gegründet: der Westernbund e.V.  

Der Wild-West-Club ist einer der Mitbegründer des Westernbund e.V., in dem Westernvereine aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich zusammen geschlossen sind. Primäres Ziel des Westernbundes ist, gemeinsam mit den Mitgliedsvereinen das jährliche Indian Council zu veranstalten, an dem sich zu Pfingsten die Westernhobbyisten treffen können.

Weiterhin war der Wild-West-Club einer der Mitbegründer der "Western Union Freiburg" im Jahre 1970.

Sinn und Zweck dieser Vereinigung war die Errichtung einer Westernstadt, genannt Abiline-City, im Freiburger Stadtteil Mooswald für die 850-Jahr-Feier der Stadt Freiburg.

Zu den heute angeschlossenen Vereinen gehören: der Cowboy Club Buffolo, die Cowboy-und Indian Freunde, die Sioux-West, der Indian Club Cheyenne, der Indian Club Oglala, der Blackfeet Indian Club und die Free Trappers.

Die Westernstadt Abiline-City wurde ein solcher Erfolg, so dass man diese 1971 wieder erweckte anlässlich der 50-Jahr-Feier des Wild-West-Clubs mit Ausrichtung des Indian Councils. Es war das erste mal in der Geschichte der Indian Councils, dass eine Westernstadt mit einer Mainstreetlänge von über 100 Metern und festen Bauten errichtet wurde

Die Western Union Freiburg war nach den Indian Council 1971 auch Ausrichter 1977, 1983 und 1993.

 

letzte Aktualisierung am 09.01.2008 / ms

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt von Michael Strauß